Dokumentation statt Behauptung
Wir zeigen Fotos vom tatsächlichen Zustand einer Pflanze, auch wenn sie eingegangen ist. Misserfolge gehören genauso in einen Beitrag wie gute Ergebnisse.
Über den Blog
Sarvenqi begann mit einem einzelnen Balkon in Klagenfurt und der Frage, ob sich dort überhaupt etwas Essbares ziehen lässt. Daraus ist ein laufendes Beobachtungsprojekt zu Städten in ganz Österreich geworden.
Der erste Balkon, um den es hier ging, lag in einem Altbau in Klagenfurt, nach Norden ausgerichtet, mit gerade einmal zwei Stunden direkter Sonne im Hochsommer. Die meisten Ratgeber, die wir damals gelesen haben, gingen von einem Garten mit Beeten aus. Für einen Balkon von drei Quadratmetern passte davon wenig.
Also haben wir angefangen, selbst zu protokollieren: welche Pflanze wie lange durchhält, wie viel Wasser sie braucht, wann sie eingeht. Aus den ersten Notizen wurde eine Tabelle, aus der Tabelle wurden Fotos, aus den Fotos wurde irgendwann dieser Blog.
Graz, Salzburg, Wien, Innsbruck und Klagenfurt unterscheiden sich stärker als man beim ersten Blick vermutet. Die Höhenlage, die Windverhältnisse zwischen Häuserzeilen und die Bauweise der Balkone verändern, was auf einer Fläche von wenigen Quadratmetern wachsen kann. Ein Beitrag über Tomaten auf einer Dachterrasse in Salzburg lässt sich nicht ohne Anpassung auf einen Balkon in Innsbruck übertragen. Deshalb sammeln wir Beobachtungen aus mehreren Städten parallel, statt sie zu verallgemeinern.
Selbstverständnis
Wir zeigen Fotos vom tatsächlichen Zustand einer Pflanze, auch wenn sie eingegangen ist. Misserfolge gehören genauso in einen Beitrag wie gute Ergebnisse.
Es gibt keine Pflanzen, kein Saatgut und keine Werkzeuge zum Kaufen auf dieser Seite. Wir verweisen auch nicht auf bestimmte Anbieter.
Beiträge nennen konkrete Städte und Lagen, weil Klima und Bauweise dort einen großen Unterschied machen.
Ein Teil der Inhalte stammt von Menschen, die uns ihre eigenen Balkonprojekte mit Fotos beschreiben.
Zwischenstand
Jedes Jahr im April dokumentieren wir die Neubepflanzung des ursprünglichen Klagenfurter Balkons. Die Töpfe wandern je nach Sonnenstand, bis sich eine passende Anordnung findet.